Professionelle Nudelkocher – auch als Pastakocher oder Teigwarenkocher bezeichnet – sind für das Garen von Pasta und anderen dafür geeigneten Lebensmitteln in einem beheizten Wasserbecken konzipiert. Kochkörbe ermöglichen es je nach Geräteausführung, einzelne Portionen oder unterschiedliche Produkte getrennt in das Wasser einzusetzen und anschließend wieder zu entnehmen.
Unser Sortiment umfasst Nudelkocher für Restaurants, Hotels, Imbissbetriebe, Pizzerien, Catering, Kantinen, Mensen und Großküchen. Zur Auswahl stehen kompakte Tischgeräte ebenso wie größere Standmodelle, Geräte mit einem oder zwei Kochbecken sowie Elektro- und Gas-Ausführungen. Unterschiede bestehen außerdem bei Beckenvolumen, Korbkonfiguration, Anschlussleistung, Gerätebreite und Bautiefe.
Bei der Auswahl sollte daher nicht allein auf die Literzahl des Beckens geachtet werden. Ebenso wichtig sind die typische Portionsmenge, Anzahl und Größe der benötigten Kochkörbe, die vorhandene Energieversorgung sowie Wasserzufuhr und Entleerungsmöglichkeit des jeweiligen Modells.
Ein Nudelkocher besitzt ein oder mehrere Becken, in denen Wasser für den Kochprozess erhitzt wird. Die Lebensmittel werden je nach Geräteausführung in separaten Körben in das Wasser eingesetzt. Nach Ablauf der vorgesehenen Garzeit lassen sich die Körbe wieder entnehmen und die Produkte können abtropfen.
Damit unterscheidet sich ein Nudelkocher konstruktiv vom klassischen Kochen in einzelnen Töpfen auf einem Herd. Statt mehrerer separater Kochgefäße steht ein dafür vorgesehenes Wasserbecken mit einer modellabhängigen Anzahl an Körben beziehungsweise Korbpositionen zur Verfügung.
Wie Temperatur, Wasserstand und Kochprozess geregelt werden, hängt vom jeweiligen Gerät ab. Auch Wasserzulauf, Überlauf, Ablasshahn oder automatische Funktionen gehören nicht grundsätzlich zur Ausstattung jedes Nudelkochers.
Der typische Einsatzbereich eines Pastakochers ist die Zubereitung verschiedener Teigwaren. Dazu können beispielsweise Spaghetti, Penne, Tagliatelle, Tortellini oder andere für das Kochen im jeweiligen Gerät geeignete Pastaformen gehören.
Durch getrennte Körbe lassen sich abhängig von der Geräteausführung mehrere Portionen beziehungsweise Produkte innerhalb eines Beckens organisatorisch voneinander trennen. Dies kann insbesondere bei einem à-la-carte-orientierten Speisenangebot relevant sein.
Einige Modelle sind vom Hersteller darüber hinaus für weitere Kochprodukte wie Gnocchi, Knödel, Dumplings, Gemüse oder vergleichbare Lebensmittel vorgesehen. Diese erweiterte Nutzung sollte jedoch nur bei entsprechend geeigneten Geräten und gemäß den jeweiligen Herstellerangaben erfolgen.
Ergänzen Sie Ihre Pasta-Station oder vergleichen Sie verwandte Kochgeräte für andere Produktionsprozesse.
Bei Untergestellen und Zubehör müssen Abmessungen sowie die vom Hersteller vorgesehene Gerätezuordnung zum jeweiligen Nudelkocher passen.
Elektrische Nudelkocher bilden einen großen Teil des Sortiments. Sie stehen mit unterschiedlichen Anschlussarten und Leistungen zur Verfügung und werden als kompakte Tischgeräte ebenso wie als größere Standgeräte angeboten.
Bei der Auswahl sind Spannung und konkreter Anschlusswert gemeinsam zu betrachten. Die Angabe 230 V oder 400 V allein reicht nicht aus, um die Anforderungen an die elektrische Installation vollständig zu beurteilen.
Auch zwei Nudelkocher mit ähnlich großem Becken können unterschiedliche Anschlussleistungen besitzen. Deshalb sollten Beckenvolumen, Gerätekonstruktion und elektrische Leistungsdaten gemeinsam betrachtet werden.
Einzelne kompaktere Elektro-Nudelkocher sind mit 230-V-Anschluss erhältlich. Solche Geräte können beispielsweise für kleinere Pasta-Stationen oder als zusätzliche Kochstelle infrage kommen, sofern ihre Kapazität und Leistung zum vorgesehenen Arbeitsablauf passen.
Auch bei einem 230-V-Modell muss der konkrete Anschlusswert mit der vorhandenen Elektroinstallation abgestimmt werden. Die Anschlussart allein ist kein ausreichendes Merkmal für die mögliche Produktionsmenge.
Bei professionellen Nudelkochern mit größeren Becken oder höheren Anschlussleistungen ist 400 V weit verbreitet. Dies betrifft sowohl Tischgeräte als auch zahlreiche Standmodelle und Geräte für professionelle Kochlinien.
Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob die erforderliche elektrische Versorgung am vorgesehenen Arbeitsplatz vorhanden ist. Bei mehreren leistungsstarken Kochgeräten innerhalb einer Küchenzeile muss außerdem die gesamte elektrische Anschlussplanung berücksichtigt werden.
Neben Elektrogeräten stehen auch gasbetriebene Nudelkocher zur Verfügung. Solche Modelle können beispielsweise Bestandteil einer entsprechend geplanten gasbetriebenen Kochgerätezeile sein.
Bei der Auswahl eines Gas-Nudelkochers müssen die vorgesehene Gasart, Gasanschlussleistung und die technischen Bedingungen am Aufstellort berücksichtigt werden. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass jedes Gasgerät ohne weitere Prüfung für unterschiedliche Gasarten verwendet werden kann.
Ob Gas oder Elektro besser zum jeweiligen Betrieb passt, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Entscheidend sind vorhandene Anschlüsse, Gerätekonzept, Kapazitätsbedarf und die gesamte Küchenplanung.
Einbecken-Nudelkocher besitzen einen gemeinsamen Wasserbereich. Innerhalb dieses Beckens können je nach Gerät mehrere separate Kochkörbe eingesetzt werden.
Die Anzahl der Körbe ist daher nicht mit der Anzahl der Becken gleichzusetzen. Auch ein Nudelkocher mit nur einem Becken kann abhängig von Konstruktion und Lieferumfang mehrere Körbe für einzelne Portionen oder Produkte aufnehmen.
Einbecken-Modelle sind mit unterschiedlichen Volumen und Gerätebreiten erhältlich. Welches Becken sinnvoll ist, richtet sich nach der tatsächlich benötigten Wassermenge, Korbkonfiguration und Produktionsmenge.
Bei einem Doppelbecken-Nudelkocher stehen zwei getrennte Wasserbereiche zur Verfügung. Je nach Gerät können diese separat beheizt beziehungsweise geregelt werden.
Zwei Becken können insbesondere dann interessant sein, wenn verschiedene Kochprozesse stärker voneinander getrennt werden sollen oder zusätzliche Kapazität erforderlich ist.
Doppelbecken-Geräte benötigen entsprechend mehr Stellfläche und können einen höheren Gesamtanschlusswert besitzen. Bei der Auswahl sollte außerdem geprüft werden, ob eine angegebene Literzahl je Becken oder als Gesamtkapazität ausgewiesen wird.
Die Kochkörbe sind ein wesentliches Element eines professionellen Nudelkochers. Sie ermöglichen das Einsetzen und Entnehmen einzelner Produktmengen, ohne für jede Portion einen separaten Kochtopf verwenden zu müssen.
Anzahl, Form und Größe der Körbe unterscheiden sich zwischen den Geräten. Manche Modelle werden mit mehreren kleinen Portionskörben geliefert, andere verfügen über größere Körbe oder ermöglichen unterschiedliche Bestückungen.
Vor dem Kauf sollte deshalb nicht nur der Beckeninhalt betrachtet werden. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Korbkonfiguration zum eigenen Speisenangebot passt.
Mehrere kleinere Körbe können interessant sein, wenn unterschiedliche Pasta-Portionen parallel zubereitet werden sollen. Die tatsächliche Portionsmenge pro Korb hängt von dessen Abmessungen und dem verwendeten Produkt ab.
Größere Körbe können entsprechend mehr Produkt aufnehmen. Ob eine große gemeinsame Charge oder mehrere kleinere Körbe sinnvoller sind, richtet sich nach dem betrieblichen Arbeitsablauf.
Der Lieferumfang sollte bei jedem Gerät separat geprüft werden. Nicht bei jedem Nudelkocher ist automatisch dieselbe Anzahl oder Art von Körben enthalten.
Einzelne professionelle Pastakocher verfügen innerhalb ihrer Konstruktion über mehrere Heiz- beziehungsweise Kochzonen. Dies findet sich beispielsweise bei speziellen Geräten mit mehreren Korbpositionen.
Wie die Zonen gesteuert werden und ob sie voneinander unabhängig arbeiten, ist gerätespezifisch. Eine Mehrzonensteuerung sollte deshalb nur dann vorausgesetzt werden, wenn sie beim konkreten Modell ausdrücklich angegeben ist.
Im Sortiment befinden sich auch einzelne spezialisierte Modelle mit automatischen Hebe- beziehungsweise Liftfunktionen für Kochkörbe. Solche Geräte stellen eine besondere Ausstattungsvariante dar und gehören nicht zur Standardausstattung eines Nudelkochers.
Wer eine automatische Korbbewegung für bestimmte Produktionsabläufe benötigt, sollte Funktionsumfang, Anzahl der Liftpositionen und Steuerungsmöglichkeiten des konkreten Geräts prüfen.
Das Beckenvolumen von Nudelkochern reicht von vergleichsweise kleinen Tischgeräten bis zu deutlich größeren professionellen Kochbecken. Ein möglichst großes Volumen ist jedoch nicht automatisch die beste Lösung.
Ein größeres Wasserbecken benötigt mehr Stellfläche und stellt je nach Gerätekonstruktion andere Anforderungen an Heizleistung, Wasserzufuhr und Entleerung. Die Dimensionierung sollte deshalb zur tatsächlichen Anzahl der gleichzeitig benötigten Portionen passen.
Zusätzlich sollte geprüft werden, welche nutzbare Füllmenge der Hersteller für das jeweilige Gerät vorsieht. Das nominelle Beckenvolumen ist nicht zwingend mit der im Betrieb einzufüllenden Wassermenge gleichzusetzen.
Kompakte Geräte mit kleineren Becken können für begrenzte Portionsmengen, zusätzliche Pasta-Stationen oder Küchen mit geringerem Platzangebot interessant sein.
Auch bei kleineren Geräten sollte geprüft werden, wie viele Körbe vorgesehen sind und ob Anschlussleistung und Beckenvolumen zum tatsächlichen Bedarf passen.
Diese Größenordnung findet sich bei verschiedenen professionellen Tisch- und Standgeräten. Je nach Korbkonfiguration können damit unterschiedliche Arbeitsabläufe umgesetzt werden.
Die Literangabe sollte gemeinsam mit Gerätebreite, Leistung und Korbausstattung verglichen werden.
Ein wesentlicher Teil des professionellen Sortiments besitzt größere Kochbecken. Dazu gehören sowohl Einbecken- als auch Doppelbecken-Modelle.
Solche Geräte können für entsprechend höhere Produktionsmengen infrage kommen. Gleichzeitig steigen je nach Ausführung Platzbedarf, Wasserinhalt und Anschlussleistung. Die größere Kapazität sollte daher auch tatsächlich zum Bedarf des Betriebs passen.
Einzelne Nudelkocher orientieren sich bei Becken beziehungsweise Bestückungsmöglichkeiten an Gastronorm-Abmessungen. Im Sortiment finden sich beispielsweise Geräte mit GN-2/3- oder GN-1/1-Bezug.
Diese Angabe bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein beliebiger GN-Behälter anstelle der vorgesehenen Nudelkörbe eingesetzt werden kann. Kochkörbe, Aufnahmen und Gerätebecken sind entsprechend der konkreten Gerätekonstruktion auszuwählen.
Wenn ein Modell ausdrücklich mit Gastronorm-Bestückung arbeitet, sollten Format, Tiefe und dafür vorgesehene Einsätze anhand der technischen Angaben geprüft werden.
Professionelle Tisch-Nudelkocher werden auf einer dafür geeigneten Arbeitsfläche oder einem passenden Untergestell betrieben. Sie stehen in unterschiedlichen Gerätebreiten und Bautiefen zur Verfügung.
Ein Tischgerät ist nicht automatisch ein kleines Gerät mit niedriger Anschlussleistung. Auch größere Auftisch-Nudelkocher können über ein erhebliches Beckenvolumen und entsprechend hohe elektrische Leistungswerte verfügen.
Bei der Aufstellung müssen deshalb Abmessungen, Gewicht, Anschlüsse sowie die Eignung der Arbeitsfläche beziehungsweise des Untergestells berücksichtigt werden.
Stand-Nudelkocher verfügen über eine eigene Standkonstruktion beziehungsweise einen offenen oder geschlossenen Unterbau. Sie können je nach Hersteller Teil einer professionellen Kochgerätezeile sein.
Bei solchen Modellen spielen neben Beckenvolumen und Leistung insbesondere Gerätebreite, Bautiefe und Anschlusspositionen eine Rolle.
Wer einen vorhandenen Kochblock erweitert, sollte die tatsächlichen Abmessungen und Serienzugehörigkeit mit den bestehenden Geräten vergleichen.
Professionelle Nudelkocher werden innerhalb unterschiedlicher Kochgeräteserien angeboten. Im Sortiment finden sich unter anderem Geräte der Serien 600, 650, 700 und 900.
Besonders umfangreich ist die Auswahl innerhalb der Serie 700. Daneben stehen Geräte für kompaktere beziehungsweise größere Kochlinien zur Verfügung.
Eine Serienbezeichnung sollte allerdings nicht als universelle Kompatibilitätsgarantie verstanden werden. Geräte verschiedener Hersteller können trotz ähnlicher Nenntiefe konstruktiv voneinander abweichen.
Diese Baureihen umfassen unterschiedliche kompakte Tisch- beziehungsweise Kochliniengeräte. Für eine vorhandene Küchenzeile sollten Gerätebreite, tatsächliche Tiefe, Höhe und Herstellerzuordnung geprüft werden.
Die Serie 700 bildet derzeit einen besonders großen Bereich innerhalb des Sortiments. Angeboten werden sowohl Elektro- als auch Gasgeräte sowie Tisch- und Standmodelle mit unterschiedlichen Beckenvolumen.
Wer bereits weitere Kochgeräte einer Serie 700 einsetzt, sollte trotzdem die genaue technische Kompatibilität des gewünschten Nudelkochers mit der vorhandenen Baureihe prüfen.
Für entsprechend ausgelegte größere Kochlinien stehen ebenfalls Nudelkocher der Serie 900 zur Verfügung. Je nach Modell sind größere Becken und unterschiedliche Energiearten erhältlich.
Ob eine größere Baureihe benötigt wird, richtet sich nach der bestehenden Kochlinie, dem Platzangebot und der tatsächlich erforderlichen Kapazität.
Bei einzelnen professionellen Nudelkochern ist ein Wasserzulauf beziehungsweise eine dafür vorgesehene Befüllmöglichkeit integriert. Gerade bei größeren Standgeräten kann dies Bestandteil der Geräteausstattung sein.
Ein Wasseranschluss gehört jedoch nicht grundsätzlich zu jedem Nudelkocher. Kompaktere Tischgeräte können beispielsweise manuell befüllt werden.
Wenn ein fester Wasserzulauf benötigt wird, sollte deshalb geprüft werden, ob das konkrete Gerät dafür vorgesehen ist und welche Anschlussbedingungen gelten.
Ein Ablasshahn beziehungsweise Ablassventil kann das vorgesehene Entleeren des Kochbeckens unterstützen. Dieses Merkmal ist bei verschiedenen professionellen Nudelkochern vorhanden, jedoch nicht bei sämtlichen Modellen.
Gerade bei größeren Becken ist die Art der Entleerung ein relevantes Auswahlkriterium. Neben dem Ablassmechanismus sollte geprüft werden, wohin das Wasser entsprechend der vorgesehenen Installation abgeleitet werden kann.
Bei der Bedienung und Entleerung sind die Herstellerangaben des jeweiligen Geräts zu beachten.
Einzelne Nudelkocher beziehungsweise Multikocher können mit Überlaufrinnen oder anderen Einrichtungen für das Wassermanagement ausgestattet sein. Auch diese Ausstattungsdetails sind modellabhängig.
Wie das Becken befüllt wird, welcher Wasserstand vorgesehen ist und wie überschüssiges Wasser abgeführt wird, ergibt sich aus der Konstruktion und Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells.
Beim Kochen von Pasta gelangen Bestandteile des Produkts in das Kochwasser. Je nach Menge und Betriebsdauer verändert sich dadurch das Wasser im Becken.
Wie häufig Wasser ergänzt oder gewechselt werden sollte und welche Reinigungsintervalle vorgesehen sind, hängt von Gerät, Produkt, Nutzung und betrieblichen Abläufen ab. Eine allgemeingültige Vorgabe für alle Nudelkocher wäre deshalb nicht sinnvoll.
Für Wasserwechsel, Reinigung und Pflege sind die Angaben des Geräteherstellers sowie die betrieblichen Anforderungen maßgeblich.
Nudelkocher sind für Kochprozesse in Wasser ausgelegt. Je nach Modell können unterschiedliche Temperaturregelungen beziehungsweise Einstellbereiche vorhanden sein.
Einige Geräte ermöglichen eine definierte Temperatureinstellung, andere arbeiten mit abweichenden Regelungskonzepten. Der ausgewiesene maximale Temperaturwert sollte daher nicht als alleiniges Vergleichskriterium verwendet werden.
Für die Auswahl ist entscheidend, ob Steuerung und Arbeitsbereich zum geplanten Kochprozess passen.
Die Leistung in kW gehört zu den wichtigen technischen Daten eines Nudelkochers. Sie sollte jedoch immer gemeinsam mit Beckenvolumen, Wasserinhalt und Gerätekonstruktion betrachtet werden.
Eine pauschale Empfehlung wie „eine bestimmte kW-Zahl reicht für kleine Betriebe“ ist nicht sinnvoll. Zwei Geräte mit demselben Anschlusswert können unterschiedliche Beckengrößen, Korbkonfigurationen und Konstruktionsmerkmale besitzen.
Für die Kaufentscheidung ist daher das Verhältnis aus Kapazität, Leistung und tatsächlichem Produktionsbedarf wichtiger als ein einzelner Leistungswert.
Pasta lässt sich grundsätzlich auch in einem geeigneten Kochtopf auf einem Herd zubereiten. Ein professioneller Nudelkocher verfolgt jedoch ein anderes Gerätekonzept: Das Wasser befindet sich in einem fest vorgesehenen Becken und die Produkte werden je nach Modell über mehrere Kochkörbe organisiert.
Ob ein separater Nudelkocher sinnvoll ist, hängt deshalb insbesondere davon ab, wie häufig Pasta zubereitet wird und wie viele Portionen beziehungsweise unterschiedliche Produkte parallel verarbeitet werden sollen.
Für gelegentliche geringe Mengen kann ein vorhandener Herd mit geeignetem Kochgeschirr ausreichend sein. Bei einer festen Pasta-Station kann ein speziell dafür vorgesehener Nudelkocher die passendere Geräteart darstellen.
Nudelkocher und Kochkessel sind unterschiedliche Gerätearten. Ein Nudelkocher arbeitet mit einem Wasserbecken und typischerweise mehreren einsetzbaren Kochkörben. Ein Kochkessel besitzt dagegen einen größeren fest integrierten Behälter und ist je nach Modell beispielsweise für Suppen, Saucen, Brühen oder andere entsprechende Produktionsprozesse vorgesehen.
Wer vor allem einzelne Pasta-Portionen beziehungsweise Produkte über Körbe organisieren möchte, sollte daher einen Nudelkocher betrachten. Für größere zusammenhängende Mengen flüssiger oder halbflüssiger Speisen ist ein Kochkessel eine andere Gerätekategorie.
Auch eine Bain-Marie besitzt häufig ein Becken, erfüllt jedoch einen anderen Zweck. Eine klassische Bain-Marie dient überwiegend dem Temperieren beziehungsweise Warmhalten bereits vorbereiteter Speisen in geeigneten Behältern.
Ein Nudelkocher ist dagegen für einen Kochprozess in Wasser ausgelegt. Die beiden Gerätearten sollten deshalb trotz optisch teilweise ähnlicher Kochlinien-Bauformen nicht miteinander verwechselt werden.
Betriebe, die Pasta selbst herstellen, können eine Nudelmaschine und einen Pastakocher innerhalb ihres Produktionsablaufs kombinieren. Die Nudelmaschine übernimmt dabei je nach Ausführung die Herstellung beziehungsweise Formgebung der Pasta, während der Nudelkocher für den anschließenden Kochprozess eingesetzt wird.
Beide Gerätekategorien erfüllen damit unterschiedliche Aufgaben. Welche Produktionsleistung und Kochkapazität sinnvoll zusammenpassen, richtet sich nach dem jeweiligen Betrieb und der tatsächlich hergestellten Pastamenge.
In Restaurants und Pizzerien kann ein Nudelkocher insbesondere dann interessant sein, wenn mehrere Pastagerichte regelmäßig auf der Speisekarte stehen.
Bei einem à-la-carte-Konzept kann die Anzahl der verfügbaren Kochkörbe eine wichtige Rolle spielen. Mehrere kleine Körbe ermöglichen je nach Gerät verschiedene Portionen parallel innerhalb einer Kochstation.
Die erforderliche Beckengröße sollte sich dabei nicht allein an der gesamten Tagesmenge orientieren, sondern vor allem an der Auslastung während typischer Servicezeiten.
Einzelne Geräte sind auch für entsprechende asiatische Nudelprodukte beziehungsweise weitere vom Hersteller freigegebene Kochanwendungen vorgesehen. Im Sortiment befinden sich beispielsweise spezielle Mehrkorb-Ausführungen für entsprechend organisierte Kochstationen.
Gerade hier können Anzahl der Körbe, Kochzonen und gegebenenfalls automatische Liftfunktionen wichtige Auswahlmerkmale sein.
Die Eignung für bestimmte Reisnudeln, Dumplings oder andere Produkte sollte anhand des jeweiligen Geräts und der vorgesehenen Zubereitung geprüft werden.
In Kantinen, Mensen und größeren Produktionsküchen können Nudelkocher mit größeren Becken oder mehreren Kochbereichen eingesetzt werden, wenn entsprechende Mengen an Pasta beziehungsweise dafür geeigneten Produkten benötigt werden.
Bei solchen Geräten spielen neben der reinen Beckenkapazität auch Wasserzulauf, Entleerung, Anschlussleistung und die Integration in die vorhandene Kochgerätezeile eine wichtige Rolle.
Die Geräteauswahl sollte sich an den tatsächlichen Spitzenmengen orientieren und nicht ausschließlich an der maximal verfügbaren Kapazität.
Bei einem Nudelkocher kommen Becken, Körbe und weitere Komponenten regelmäßig mit Kochwasser und Lebensmitteln in Kontakt. Geräteaufbau und vorgesehene Reinigungsverfahren unterscheiden sich jedoch je nach Modell.
Einzelne Ausführungen besitzen beispielsweise herausnehmbare oder hochklappbare Heizelemente, Ablassventile oder abgerundete Beckenbereiche. Solche Eigenschaften dürfen jedoch nicht für sämtliche Geräte vorausgesetzt werden.
Wer besonderen Wert auf bestimmte Reinigungs- beziehungsweise Entleerungsmöglichkeiten legt, sollte deren konkrete Ausführung vor der Bestellung prüfen. Für Reinigung und Pflege sind die Herstellerangaben maßgeblich.
Die Betriebsart sollte passend zur vorhandenen technischen Infrastruktur und zur geplanten Kochgerätezeile gewählt werden.
Bei Elektrogeräten sind sowohl die Anschlussart als auch der konkrete Anschlusswert zu prüfen.
Einbecken-Modelle bieten einen gemeinsamen Wasserbereich, während zwei Becken getrennte Kochbereiche ermöglichen können.
Das Volumen sollte zur tatsächlichen Produktionsmenge passen. Nominelles Beckenvolumen und vorgesehene Wasserfüllmenge sind nicht zwangsläufig identisch.
Die Korbkonfiguration ist insbesondere bei mehreren parallel zubereiteten Portionen ein wichtiges Auswahlmerkmal.
Die Bauform sollte zu Stellfläche, Arbeitshöhe und vorhandener Kochgerätezeile passen.
Ein fester Wasserzulauf ist modellabhängig. Falls er benötigt wird, müssen Gerät und Aufstellort entsprechend vorbereitet sein.
Bei größeren Becken kann ein Ablassventil für den vorgesehenen Arbeitsablauf relevant sein. Auch eine geeignete Möglichkeit zur Ableitung des Wassers ist zu berücksichtigen.
Bei bestehenden Kochlinien sollten Serie, tatsächliche Abmessungen und Herstellerzugehörigkeit geprüft werden.
Mehrere Kochzonen, Auto-Lift oder weitere Funktionen sind besondere modellabhängige Merkmale und sollten nur nach tatsächlichem Bedarf ausgewählt werden.
Unser Sortiment umfasst Pastakocher für sehr unterschiedliche gastronomische Anforderungen – vom kompakten Tischgerät bis zum größeren Standmodell mit einem oder zwei Becken sowie speziellen Mehrkorb-Ausführungen.
Für eine sinnvolle Vorauswahl sollten zunächst die typische Portionsmenge, Anzahl der parallel benötigten Körbe und die gewünschte Betriebsart festgelegt werden. Danach lassen sich Beckenvolumen, Anschlussleistung, Bauform und Geräteabmessungen miteinander vergleichen.
Bei größeren Standgeräten sollten außerdem Wasserzulauf und Entleerung frühzeitig in die Küchenplanung einbezogen werden. Wer einen bestehenden Kochblock erweitert, sollte zusätzlich Bautiefe und Hersteller-Serie berücksichtigen.
Ein Gastro-Nudelkocher ist ein professionelles Kochgerät mit einem oder mehreren Wasserbecken und modellabhängig mehreren Kochkörben. Er wird insbesondere für Pasta und andere dafür geeignete Kochprodukte eingesetzt.
Die Begriffe werden im Gastronomiehandel weitgehend für dieselbe beziehungsweise sehr ähnliche Geräteart verwendet. Hersteller verwenden je nach Produkt beispielsweise die Bezeichnungen Nudelkocher, Pastakocher oder Teigwarenkocher.
Beide Anschlussarten kommen bei professionellen Elektro-Nudelkochern vor. Viele größere Modelle arbeiten mit 400 V, während einzelne kompaktere Geräte mit 230 V erhältlich sind. Maßgeblich sind Anschlussart und Anschlusswert des konkreten Modells.
Ja. Neben Elektrogeräten stehen gasbetriebene Nudelkocher zur Verfügung. Bei diesen müssen die vorgesehene Gasart, Anschlussleistung und die Bedingungen am Aufstellort geprüft werden.
Mehrere Körbe ermöglichen es, verschiedene Portionen beziehungsweise geeignete Produkte innerhalb der vorgesehenen Kochbereiche getrennt einzusetzen und wieder zu entnehmen. Anzahl und Größe der Körbe unterscheiden sich je nach Gerät.
Nicht jeder Nudelkocher benötigt einen festen Wasserzulauf. Einzelne professionelle Geräte verfügen über entsprechende Anschlüsse oder Befüllsysteme, während andere manuell befüllt werden. Maßgeblich sind die technischen Angaben des jeweiligen Modells.
Nein. Ein Ablasshahn beziehungsweise Ablassventil ist modellabhängig. Gerade bei größeren Becken kann eine entsprechende Entleerungsmöglichkeit ein wichtiges Auswahlmerkmal sein.
Einzelne Geräte sind vom Hersteller auch für solche oder vergleichbare Kochprodukte vorgesehen. Das sollte jedoch nicht pauschal für jeden Nudelkocher angenommen werden. Entscheidend sind die Eignung des konkreten Modells und das jeweilige Lebensmittel.
Ein Nudelkocher arbeitet typischerweise mit einem Wasserbecken und einsetzbaren Kochkörben. Ein Kochkessel besitzt einen größeren integrierten Kessel und ist für andere Produktionsprozesse beziehungsweise entsprechend geeignete Speisen konzipiert.
Bei leasingfähigen Artikeln kann insbesondere bei größeren Standgeräten oder umfangreicheren Investitionen auch unser Gastronomie-Leasing infrage kommen. Mögliche Leasingraten werden bei entsprechend gekennzeichneten Produkten im Shop angezeigt. Es gelten die auf der Leasingseite genannten Voraussetzungen; die finale Prüfung und Freigabe erfolgt durch unseren Leasingpartner ALBIS.