Induktionsherd

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    BARTSCHER Induktionskocher 4P 50-1 TCK
    Nicht lieferbar
    • Maße (BxTxH):792x900x234mm
    • Anzahl Kochstellen: 4
    • Anzahl Leistungsstufen: 10
    • Anschlusswert: 20 kW, 400 V
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    Bartscher 4-Felder Induktionsherd GU
    Nicht lieferbar
    • Für schnelles und präzises Kochen in professionellen Küchen
    • 4-Felder Induktionsherd
    • Größe Kochstellen: Ø 260 mm
    • Geeignet für Restaurants, Hotels und Catering
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    Nicht lieferbar
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    Bartscher Induktionsherd 700FX-I40
    Nicht lieferbar
    • Kochstellen: Ø 220 mm
    • Kochstellen: 4x 5 kW
    • Leistungsstufen: 6
    • Geeignet für Restaurants, Hotels und Catering
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  4. -29%
    Bartscher Induktionsherd 900 4 Kochfelder OU
    • Größe Kochstellen: 4 x Ø 260 mm
    • Verteilung Kochstellen: 4x 5 kW
    • Leistungsstufen: 9
    • Geeignet für Restaurants, Hotels und Catering
    Lieferzeit:
    3-7 Werktage
  5. -28%
    BARTSCHER 4 Felder Induktionsherd, OU
    • Maße (BxTxH):800x900x900mm
    • Anschlusswert: 20 kW | 400 V
    • Verteilung Kochstellen: 4x 5 kW
    • Größe Kochstellen: Ø 270 mm
    Lieferzeit:
    3-7 Werktage
  6. -28%
    Bartscher Induktionsherd
    • Induktionsherd mit 4 Kochstellen und 20 kW Anschlusswert für Profiküchen
    • 4 x 5 kW Induktionsleistung mit Ø 220 mm Kochstellen
    • SCHOTT CERAN® Kochfläche mit Topferkennung und 9 Leistungsstufen
    • Standgerät der Serie 700 mit offenem Unterbau und 800 x 700 x 850 mm
    Lieferzeit:
    3-7 Werktage

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Gastro-Induktionsherde für Restaurant und Großküche

Induktionsherde bieten eine eigenständige Kochtechnik für professionelle Küchen. Dabei wird ein elektromagnetisches Feld genutzt, um geeignetes Kochgeschirr zu erwärmen. Voraussetzung ist deshalb, dass Töpfe und Pfannen für die Verwendung auf Induktionskochfeldern ausgelegt sind.

Unser Sortiment umfasst Induktionsherde und Induktionskochfelder für Restaurants, Hotels, Imbissbetriebe, Catering, Kantinen, Mensen und Großküchen. Zur Auswahl stehen kompakte Tischgeräte mit einer Kochstelle ebenso wie größere Modelle mit mehreren Kochzonen, Standgeräte mit offenem Unterbau und einzelne Herde mit integriertem Backofen.

Die Geräte unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Anschlussleistung, Kochstellenanzahl, Abmessungen und Bauform. Angeboten werden sowohl 230-V- als auch 400-V-Ausführungen. Welches Modell zum jeweiligen Betrieb passt, hängt insbesondere von der Anzahl der gleichzeitig benötigten Kochstellen, der vorhandenen Elektroinstallation, dem eingesetzten Kochgeschirr und der verfügbaren Stellfläche ab.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Bei der Induktion wird das Kochgeschirr über ein elektromagnetisches Feld in den Kochprozess einbezogen. Damit diese Technik funktioniert, muss der Boden des verwendeten Topfes oder der Pfanne für Induktion geeignet sein.

Die genaue Steuerung unterscheidet sich je nach Gerät. Professionelle Induktionsherde können beispielsweise über Leistungsstufen, Temperaturvorgaben, Drehregler, Tasten oder digitale Bedienelemente verfügen. Welche Einstellungen tatsächlich verfügbar sind, ist modellabhängig.

Auch bei einem Induktionskochfeld ist zu beachten, dass die Geräteoberfläche während und nach dem Betrieb warm beziehungsweise heiß sein kann. Heißes Kochgeschirr überträgt Wärme auf die darunterliegende Fläche. Für Bedienung, Abkühlung und Reinigung sind deshalb die Sicherheitshinweise des jeweiligen Herstellers maßgeblich.

Induktionsherde mit 1, 2, 4 oder mehreren Kochstellen

Die Anzahl der Kochstellen gehört zu den wichtigsten Auswahlmerkmalen. Das Sortiment reicht von kompakten Einzelgeräten bis zu größeren Gastro-Induktionsherden mit mehreren separat nutzbaren Kochzonen.

Induktionsherde mit einer Kochstelle

Einzelgeräte benötigen vergleichsweise wenig Stellfläche und können als zusätzliche Kochstation oder für einen klar abgegrenzten Arbeitsbereich eingesetzt werden. Solche Geräte stehen in unterschiedlichen Leistungs- und Anschlussklassen zur Verfügung.

Gerade bei einem einzelnen Induktionskochfeld sollte geprüft werden, welcher Topfdurchmesser beziehungsweise welche Kochgeschirrgröße laut Hersteller für die jeweilige Kochzone vorgesehen ist.

Induktionsherde mit zwei Kochstellen

Zwei Kochzonen ermöglichen die parallele Nutzung zweier geeigneter Töpfe oder Pfannen. Je nach Gerät können die Kochstellen unabhängig voneinander eingestellt werden.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, wie die verfügbare Gesamtleistung auf die einzelnen Kochstellen verteilt wird und ob die Abmessungen des Kochfelds zu den regelmäßig verwendeten Gefäßen passen.

Induktionsherde mit vier oder mehr Kochstellen

Für Küchen mit mehreren gleichzeitig laufenden Kochprozessen stehen größere Induktionsherde mit vier, sechs oder weiteren modellabhängigen Konfigurationen zur Verfügung. Mit zunehmender Anzahl der Kochstellen können Gerätebreite und Gesamtanschlussleistung deutlich steigen.

Die Auswahl sollte daher nicht allein anhand der maximal verfügbaren Kochstellenzahl erfolgen. Entscheidend ist, wie viele Töpfe und Pfannen im typischen Küchenbetrieb tatsächlich gleichzeitig eingesetzt werden.

Weitere Herde & passende Ausstattung

Vergleichen Sie unterschiedliche Herdtechniken oder ergänzen Sie Tischgeräte mit einem geeigneten Untergestell.

Für die konkrete Auswahl sind Anschlussleistung, Kochstellen, Abmessungen und das verwendete Kochgeschirr gemeinsam zu berücksichtigen.

Induktionsherd als Tischgerät oder Standgerät

Professionelle Induktionsgeräte stehen in verschiedenen Bauformen zur Verfügung. Neben kompakten Auftischgeräten finden sich größere Tischherde und Standgeräte für fest eingerichtete Kochbereiche.

Induktionskochfelder und Tischgeräte

Kompakte Induktionsgeräte werden auf einer dafür geeigneten Arbeitsfläche oder einem passenden Untergestell aufgestellt. Sie können beispielsweise eine vorhandene Kochstation ergänzen oder für einzelne Zubereitungsbereiche eingesetzt werden.

Auch innerhalb der Tischgeräte gibt es große Unterschiede bei Leistung und Abmessungen. Die Bezeichnung Tischgerät sollte deshalb nicht automatisch mit geringer Anschlussleistung gleichgesetzt werden.

Bei der Aufstellung müssen die Herstellerangaben zu Stellfläche, Belüftung und erforderlichen Abständen berücksichtigt werden. Insbesondere bei Geräten mit leistungsstarker Elektronik können vorgesehene Lüftungsöffnungen Bestandteil des Gerätekonzepts sein.

Induktionsherde mit offenem Unterbau

Standgeräte mit offenem Unterbau kombinieren das Kochfeld mit einer eigenen Standkonstruktion. Sie können abhängig von Hersteller und Baureihe für die Integration in eine professionelle Kochgerätezeile vorgesehen sein.

Bei der Erweiterung einer bestehenden Küchenlinie sollten Breite, Tiefe, Höhe und Serienzugehörigkeit geprüft werden. Eine ähnliche Bautiefe allein gewährleistet keine konstruktive Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Geräten.

Induktionsherde mit integriertem Backofen

Einzelne professionelle Induktionsherde kombinieren mehrere Induktionskochstellen mit einem darunter angeordneten Backofen. Diese Bauform führt Kochfeld und Ofen innerhalb eines Standgeräts zusammen.

Bei einem solchen Gerät sollten Kochfeld und Backofen technisch getrennt betrachtet werden. Relevant sind unter anderem Anzahl und Leistung der Induktionszonen, Gesamtanschlussleistung sowie Temperaturbereich, Heizsystem und nutzbares Format des Backofens.

Gerade bei Herden mit mehreren Induktionskochstellen und zusätzlichem Elektrobackofen kann der gesamte Anschlusswert entsprechend hoch ausfallen. Die elektrische Versorgung am vorgesehenen Standort sollte deshalb bereits vor der Bestellung geprüft werden.

Tischgerät, Standgerät oder Herd mit Backofen?

  • Kompaktes Tischgerät: für einzelne Kochstellen oder ergänzende Arbeitsbereiche.
  • Mehrfeld-Tischgerät: für mehrere Kochprozesse auf einer geeigneten Arbeitsfläche oder einem passenden Untergestell.
  • Standgerät: für eine fest geplante Kochstation beziehungsweise eine passende Kochgerätezeile.
  • Mit offenem Unterbau: Bauform und Serienzugehörigkeit mit dem Küchenkonzept abstimmen.
  • Mit Backofen: technische Daten des Kochfelds und des Ofens gemeinsam berücksichtigen.

230-V-Induktionsherde und Induktionskocher

Ein Teil der professionellen Induktionsgeräte wird mit 230 V betrieben. Dazu gehören insbesondere verschiedene kompakte Einzel- und Tischgeräte.

Die Angabe 230 V allein sagt jedoch nicht aus, welche Kochleistung oder welcher Einsatzbereich mit dem jeweiligen Gerät verbunden ist. Auch bei 230-V-Geräten unterscheiden sich Anschlusswerte, Kochzonen und zulässige Kochgeschirrgrößen.

Vor dem Betrieb sollte geprüft werden, ob die elektrische Installation am vorgesehenen Standort für den konkreten Anschlusswert des Geräts ausgelegt ist.

400-V-Induktionsherde für größere Kochstationen

Viele größere Induktionsherde und leistungsstärkere Tischgeräte sind für 400 V ausgelegt. Das betrifft unter anderem verschiedene Modelle mit mehreren Kochzonen sowie Standgeräte professioneller Kochserien.

Auch innerhalb der 400-V-Geräte unterscheiden sich die Anschlusswerte erheblich. Ein Herd mit einer leistungsstarken Kochstelle stellt andere Anforderungen an die Elektroinstallation als ein Gerät mit vier oder sechs separat betriebenen Kochzonen.

Für die Planung muss deshalb immer der vollständige Anschlusswert des konkreten Geräts berücksichtigt werden.

Anschlussleistung und Leistung der einzelnen Kochzonen

Bei Induktionsherden werden häufig sowohl der Gesamtanschlusswert als auch die Leistung einzelner Kochstellen angegeben. Beide Informationen können für die Geräteauswahl wichtig sein.

Eine hohe Gesamtleistung ist nicht automatisch für jeden Betrieb erforderlich. Entscheidend ist, welche Kochgefäße eingesetzt werden, wie viele Kochstellen gleichzeitig benötigt werden und welche Kochprozesse tatsächlich stattfinden.

Bei Mehrfeldgeräten sollte außerdem geprüft werden, ob jede Kochzone eine eigene definierte Leistung besitzt und wie die Gesamtleistung des Geräts aufgebaut ist. Die jeweiligen technischen Angaben sind hierfür maßgeblich.

Induktionsgeeignetes Kochgeschirr ist Voraussetzung

Für das Kochen mit Induktion muss geeignetes Kochgeschirr verwendet werden. Nicht jeder Topf und nicht jede Pfanne funktioniert automatisch auf einem Induktionskochfeld.

Neben der grundsätzlichen Materialeignung können Mindest- und Maximaldurchmesser des Topfbodens eine Rolle spielen. Einige Geräte erkennen Kochgeschirr nur innerhalb bestimmter Abmessungen oder sind auf definierte Kochzonen ausgelegt.

Wer bereits vorhandene Töpfe und Pfannen weiterverwenden möchte, sollte deshalb vor dem Kauf prüfen, ob diese für Induktion geeignet sind und hinsichtlich Bodendurchmesser beziehungsweise Abmessungen zum gewünschten Gerät passen.

Topfdurchmesser und Kochzonengröße berücksichtigen

Die Anzahl der Kochfelder allein reicht für die Auswahl eines Induktionsherdes nicht aus. Auch Größe und Anordnung der Kochzonen sollten zu den verwendeten Kochgefäßen passen.

Bei großen Töpfen kann beispielsweise der Platz zwischen benachbarten Kochstellen relevant sein. Werden mehrere große Gefäße gleichzeitig eingesetzt, sollte deshalb die gesamte Kochfeldfläche betrachtet werden.

Bei einzelnen Geräten geben die Hersteller zulässige oder empfohlene Topfdurchmesser an. Diese Angaben sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Leistungsstufen und Temperatursteuerung

Induktionsgeräte können je nach Modell unterschiedliche Bedienkonzepte verwenden. Dazu gehören beispielsweise einstellbare Leistungsstufen, Temperaturvorgaben, Drehregler oder digitale Bedienelemente.

Eine Leistungsstufe und eine vorgewählte Temperatur sind technisch nicht zwangsläufig dasselbe. Welche Regelmöglichkeiten angeboten werden und wie das Gerät diese umsetzt, hängt von der jeweiligen Konstruktion ab.

Wer bestimmte Kochprozesse nach definierten Einstellungen durchführen möchte, sollte deshalb prüfen, welche Steuerungsmöglichkeiten das konkrete Gerät bietet.

Induktionsherde der Serie 600, 650, 700 und 900

Professionelle Induktionsherde werden teilweise innerhalb abgestimmter Kochgeräteserien angeboten. In unserem Sortiment finden sich unter anderem Modelle der Serien 600, 650, 700 und 900.

Solche Baureihen können für die Zusammenstellung einer einheitlichen Kochgerätezeile relevant sein. Beispielsweise lassen sich je nach Serie Herde mit Fritteusen, Nudelkochern, Grillgeräten oder anderen entsprechend ausgelegten Geräten kombinieren.

Die Serienbezeichnung allein ist jedoch keine Garantie dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller miteinander kompatibel sind. Tatsächliche Abmessungen, Gerätehöhe, Anschlussbereiche und Herstellerzuordnung sollten separat geprüft werden.

Induktionsherde Serie 600 und 650

Diese Baureihen umfassen verschiedene kompaktere Geräteausführungen. Je nach Modell stehen einzelne oder mehrere Kochzonen sowie unterschiedliche Tisch- und Standkonstruktionen zur Verfügung.

Induktionsherde Serie 700

Die Serie 700 ist bei verschiedenen professionellen Induktionsgeräten vertreten. Angeboten werden unter anderem Modelle ohne Unterbau sowie Standgeräte mit offenem Unterbau.

Induktionsherde Serie 900

Für entsprechend geplante größere Kochgerätezeilen stehen auch Induktionsherde der Serie 900 zur Verfügung. Neben der Bautiefe sollten dabei insbesondere Gerätebreite, Kochstellenanzahl und Gesamtanschlussleistung betrachtet werden.

Induktionsherd in eine bestehende Kochlinie integrieren

Wer eine vorhandene Kochlinie erweitert, sollte die technischen Daten des neuen Geräts mit den bereits vorhandenen Kochgeräten vergleichen.

Relevant sind nicht nur Breite und Bautiefe, sondern auch Gerätehöhe, Anschlusspositionen, erforderliche Belüftungsbereiche und die jeweilige Baureihe. Geräte mit einer nominell ähnlichen Tiefe können konstruktiv unterschiedlich aufgebaut sein.

Bei leistungsstarken Induktionsgeräten spielt zusätzlich die elektrische Infrastruktur eine wichtige Rolle. Die vorhandene Anschlussleistung muss zum neuen Gerät und zur Gesamtplanung des Küchenbereichs passen.

Induktionsherd oder klassischer Elektroherd?

Induktionsherde und klassische Elektroherde nutzen elektrische Energie, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Kochtechniken. Bei einem klassischen Elektroherd wird die Kochplatte beziehungsweise Kochzone beheizt. Bei einem Induktionsgerät wird ein elektromagnetisches Feld zur Erwärmung geeigneten Kochgeschirrs genutzt.

Welche Technik besser zum jeweiligen Betrieb passt, lässt sich nicht pauschal festlegen. Zu berücksichtigen sind insbesondere vorhandene Elektroinstallation, benötigte Kochstellen, Kochgeschirr, Gerätekosten und die tatsächlichen Arbeitsabläufe.

Pauschale Aussagen, Induktion sei grundsätzlich wirtschaftlicher, schneller oder energieeffizienter als jeder klassische Elektroherd, sind für eine konkrete Kaufentscheidung nicht ausreichend. Dafür müssten die jeweiligen Geräte und betrieblichen Bedingungen miteinander verglichen werden.

Induktionsherd oder Gasherd?

Auch zwischen Induktion und Gas unterscheiden sich technische Voraussetzungen deutlich. Ein Gasherd benötigt eine für das konkrete Gerät geeignete Gasversorgung. Ein Induktionsherd setzt eine entsprechend dimensionierte elektrische Versorgung und geeignetes Kochgeschirr voraus.

Welche Lösung zum Küchenkonzept passt, hängt daher nicht nur von der gewünschten Kochtechnik ab. Bereits vorhandene Anschlüsse, Geräteaufstellung, Kochgeschirr und die gesamte Küchenplanung sollten berücksichtigt werden.

Auch hier sind pauschale Aussagen zu Betriebskosten oder Wirtschaftlichkeit ohne konkrete Vergleichsdaten nicht sinnvoll.

Induktionswok und klassischer Induktionsherd unterscheiden

Für die Zubereitung mit einem Wok stehen speziell konstruierte Induktions-Wokgeräte zur Verfügung. Diese besitzen je nach Modell eine entsprechend geformte Aufnahme beziehungsweise Kochzone für dafür vorgesehenes Wok-Kochgeschirr.

Ein klassisches flaches Induktionskochfeld ist daher nicht automatisch für jede Wokform geeignet. Wer regelmäßig Wokgerichte zubereitet, sollte prüfen, ob ein spezieller Induktionswok beziehungsweise ein Gerät aus der Kategorie Chinaherde & Wokherde besser zum Arbeitsablauf passt.

Induktionsgerät oder Hockerkocher?

Für große Kochgefäße und separate Kochstationen können neben klassischen Induktionsherden auch Hockerkocher infrage kommen. Diese stehen je nach Modell ebenfalls mit unterschiedlichen Betriebsarten zur Verfügung.

Welche Geräteart sinnvoll ist, hängt von Topfgröße, benötigter Tragfähigkeit, Leistung und vorgesehener Aufstellung ab. Besonders bei großen Kochgefäßen sollten die zulässigen Abmessungen und Belastungen des jeweiligen Geräts berücksichtigt werden.

Aufstellung und Belüftung von Induktionsgeräten

Induktionsherde enthalten elektrische und elektronische Komponenten, deren Aufbau von Modell zu Modell unterschiedlich ist. Bei der Aufstellung müssen deshalb die jeweiligen Vorgaben zu Abständen, Belüftungsöffnungen und Umgebung eingehalten werden.

Insbesondere Lüftungsbereiche des Geräts sollten nicht verdeckt werden. Die konkreten Mindestabstände und Aufstellbedingungen ergeben sich aus den technischen Unterlagen des jeweiligen Herstellers.

Bei Tischgeräten muss zusätzlich sichergestellt sein, dass Arbeitsfläche oder Untergestell hinsichtlich Abmessungen und Tragfähigkeit für das jeweilige Gerät geeignet sind.

Oberfläche und Reinigung

Viele Induktionsgeräte besitzen eine weitgehend geschlossene Kochfeldoberfläche aus einem für das jeweilige Gerät vorgesehenen Material. Aufbau und Ausführung unterscheiden sich jedoch zwischen den einzelnen Modellen.

Für die Reinigung sollten ausschließlich die vom Hersteller vorgesehenen Verfahren und Reinigungsmittel verwendet werden. Vor Beginn der Reinigung sind die Hinweise zur Abschaltung und Abkühlung des Geräts zu beachten.

Auch bei Induktion sollte nicht davon ausgegangen werden, dass die Kochfläche unmittelbar nach dem Betrieb kalt ist. Durch das darauf stehende heiße Kochgeschirr kann sich die Oberfläche erwärmen.

Elektrischen Anschluss vor der Bestellung prüfen

Vor dem Kauf eines professionellen Induktionsherdes sollte die elektrische Versorgung am geplanten Aufstellort geklärt sein. Neben der Spannung ist insbesondere der konkrete Anschlusswert relevant.

Bei größeren Mehrfeld- und Standgeräten kann eine erhebliche elektrische Gesamtleistung erforderlich sein. Werden innerhalb einer Küche mehrere leistungsstarke Elektrogeräte parallel betrieben, sollte die gesamte Anschlussplanung des Küchenbereichs berücksichtigt werden.

Anschluss und Inbetriebnahme sind entsprechend den technischen Angaben und Installationsvorgaben des jeweiligen Herstellers durchzuführen.

Induktionsherde für Restaurant und À-la-carte-Küche

In Restaurantküchen richtet sich die benötigte Anzahl der Kochstellen insbesondere danach, wie viele Töpfe und Pfannen während der Servicezeiten gleichzeitig eingesetzt werden.

Kompakte Induktionsgeräte können einzelne Arbeitsbereiche ergänzen, während größere Mehrfeldherde mehrere parallele Kochprozesse ermöglichen. Welches Konzept sinnvoll ist, hängt von Speisekarte, Arbeitsorganisation und vorhandener Küchenfläche ab.

Induktionsherde für Kantine und Großküche

Auch in größeren Produktionsküchen können Induktionsherde Bestandteil einer Kochgerätezeile sein. Hier spielen neben Kochstellenzahl und Leistung insbesondere die Integration in bestehende Serien und die verfügbare elektrische Infrastruktur eine wichtige Rolle.

Eine hohe Anzahl von Kochstellen ist nur dann sinnvoll, wenn die entsprechenden Kochprozesse im täglichen Betrieb tatsächlich parallel stattfinden. Gerätekapazität und elektrische Leistung sollten deshalb an den realen Produktionsbedarf angepasst werden.

Wichtige Kaufkriterien für Gastro-Induktionsherde

Anzahl der Kochstellen

Die Anzahl sollte nach den tatsächlich gleichzeitig benötigten Töpfen und Pfannen ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen je nach Modell Einzelgeräte ebenso wie Herde mit mehreren Kochzonen.

Leistung der Kochzonen

Neben der Gesamtleistung kann auch die Leistung der einzelnen Kochstellen relevant sein. Diese sollte zur vorgesehenen Nutzung und den eingesetzten Kochgefäßen passen.

230 V oder 400 V

Die Anschlussart muss zur vorhandenen Elektroinstallation passen. Zusätzlich ist der konkrete Anschlusswert des Geräts zu berücksichtigen.

Kochgeschirr

Töpfe und Pfannen müssen für Induktion geeignet sein. Bei einzelnen Geräten sind zusätzlich Mindest- oder Maximalabmessungen des Topfbodens zu beachten.

Tisch- oder Standgerät

Die Bauform sollte passend zu Aufstellfläche, Küchenlayout und vorhandener Kochgerätezeile gewählt werden.

Mit oder ohne Backofen

Ein integrierter Backofen kann zusätzliche Gar- und Backmöglichkeiten bieten. Seine technischen Daten sollten separat betrachtet werden.

Geräteabmessungen

Breite, Tiefe und Höhe müssen zum vorgesehenen Küchenbereich passen. Zusätzliche Aufstell- und Belüftungsbereiche sind entsprechend den Herstellerangaben zu berücksichtigen.

Geräteserie

Bei einer bestehenden Kochlinie sollten Serie, tatsächliche Abmessungen und Herstellerzugehörigkeit geprüft werden.

Bedienung

Leistungsstufen, Temperaturvorgaben und Bedienelemente unterscheiden sich zwischen den Geräten. Wer bestimmte Funktionen benötigt, sollte diese beim jeweiligen Modell gezielt vergleichen.

Gastro-Induktionsherd passend zum Betrieb auswählen

Unser Sortiment umfasst Induktionsgeräte für unterschiedliche professionelle Küchenbereiche – vom kompakten Einzelkochfeld über Mehrfeld-Tischgeräte bis zu Standherden mit mehreren Kochstellen und einzelnen Modellen mit integriertem Backofen.

Für eine sinnvolle Vorauswahl sollten zunächst die benötigte Kochstellenzahl, vorhandene Elektroversorgung und Bauform festgelegt werden. Anschließend lassen sich Leistung, Geräteabmessungen, Bedienung und weitere modellabhängige Eigenschaften vergleichen.

Ebenso wichtig ist die Prüfung des vorhandenen Kochgeschirrs. Wer von Gas oder klassischen Elektrokochplatten auf Induktion umstellt, sollte frühzeitig klären, welche Töpfe und Pfannen weiterverwendet werden können.

Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

  • Anzahl der Kochstellen nach den tatsächlich parallelen Kochvorgängen bestimmen
  • Leistung der einzelnen Kochzonen und Gesamtanschlusswert prüfen
  • 230-V- oder 400-V-Ausführung mit der vorhandenen Elektroinstallation abstimmen
  • vorhandene Töpfe und Pfannen auf Induktionseignung prüfen
  • zulässige beziehungsweise vorgesehene Kochgeschirrgrößen berücksichtigen
  • Tisch- oder Standgerät passend zum Küchenlayout auswählen
  • bei Bedarf Modell mit integriertem Backofen berücksichtigen
  • Breite, Tiefe und Höhe mit dem vorgesehenen Aufstellbereich vergleichen
  • bei bestehenden Kochlinien Serie und tatsächliche Geräteabmessungen prüfen
  • Aufstell-, Belüftungs- und Installationshinweise des jeweiligen Herstellers beachten

Häufige Fragen zu Gastro-Induktionsherden

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Ein Induktionsherd nutzt ein elektromagnetisches Feld zur Erwärmung dafür geeigneten Kochgeschirrs. Voraussetzung ist ein induktionsgeeigneter Topf- oder Pfannenboden. Aufbau und Steuerung unterscheiden sich je nach Gerät.

Welches Kochgeschirr eignet sich für Induktion?

Es muss Kochgeschirr verwendet werden, das ausdrücklich für Induktionskochfelder geeignet ist. Zusätzlich können je nach Gerät Vorgaben zum Mindest- oder Maximaldurchmesser des Topfbodens bestehen.

Wird die Kochfläche eines Induktionsherdes heiß?

Auch bei einem Induktionsgerät kann sich die Kochfläche während des Betriebs erwärmen, unter anderem durch die Wärme des darauf stehenden Kochgeschirrs. Die Oberfläche sollte deshalb erst entsprechend den Herstellerhinweisen berührt oder gereinigt werden.

Benötigt ein Gastro-Induktionsherd 230 V oder 400 V?

Beide Anschlussarten sind bei professionellen Induktionsgeräten erhältlich. Kompaktere Modelle werden häufig auch mit 230 V angeboten, während größere oder leistungsstärkere Ausführungen vielfach 400 V benötigen. Maßgeblich sind immer die Anschlussdaten des konkreten Geräts.

Wie viele Kochstellen sollte ein Gastro-Induktionsherd haben?

Die passende Anzahl richtet sich danach, wie viele Töpfe und Pfannen während der typischen Betriebszeiten gleichzeitig eingesetzt werden. Neben der Zahl der Kochfelder sollten auch deren Größe, Anordnung und Leistung berücksichtigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Induktionsherd und Elektroherd?

Beide Gerätearten werden elektrisch betrieben, nutzen aber unterschiedliche Kochtechniken. Beim klassischen Elektroherd wird die Kochplatte beziehungsweise Kochzone beheizt. Bei Induktion wird ein elektromagnetisches Feld zur Erwärmung geeigneten Kochgeschirrs genutzt.

Ist ein Induktionsherd grundsätzlich sparsamer als ein Elektro- oder Gasherd?

Eine pauschale Aussage zur Wirtschaftlichkeit ist für eine konkrete Kaufentscheidung nicht sinnvoll. Energieverbrauch und Betriebskosten hängen unter anderem vom jeweiligen Gerät, der Leistung, Nutzung, Auslastung und den individuellen Energiepreisen des Betriebs ab.

Gibt es Gastro-Induktionsherde mit Backofen?

Ja. Einzelne Induktionsherde kombinieren mehrere Kochstellen mit einem integrierten Elektrobackofen. Dabei sollten insbesondere der gesamte elektrische Anschlusswert und die technischen Daten des Backofens geprüft werden.

Kann ein Induktionsherd in eine vorhandene Kochlinie integriert werden?

Das hängt vom konkreten Gerät und der vorhandenen Kochlinie ab. Zu prüfen sind insbesondere Gerätebreite, Bautiefe, Höhe, Serienzugehörigkeit, Anschlussbedingungen und gegebenenfalls erforderliche Belüftungsbereiche.

Können Gastro-Induktionsherde auch geleast werden?

Bei leasingfähigen Artikeln kann insbesondere bei größeren Investitionen auch unser Gastronomie-Leasing infrage kommen. Mögliche Leasingraten werden bei entsprechend gekennzeichneten Produkten im Shop angezeigt. Es gelten die auf der Leasingseite genannten Voraussetzungen und der jeweils ausgewiesene Mindestbestellwert; die finale Prüfung und Freigabe erfolgt durch unseren Leasingpartner ALBIS.