Servicefall
Bestellnummer, Artikelbezeichnung, Fehlerbeschreibung, Fotos, Videos und Typenschild helfen bei der schnellen Prüfung.
Anschluss
Steckerlose Geräte, Starkstromgeräte und Gasgeräte müssen durch einen geeigneten Fachbetrieb angeschlossen werden.
Nachweise
Installations- und Anschlussberichte können im Reklamationsfall vom Hersteller angefordert werden.
Ersatzteile
Für Ersatzteilanfragen benötigen Hersteller fast immer Modell, Seriennummer und technische Angaben vom Typenschild.
| Thema | Wichtig für Kunden |
|---|---|
| Reklamation | Bitte mit Bestellnummer, Artikel, Fehlerbeschreibung, Fotos oder Videos und Typenschild melden. |
| Installation & Anschluss | Steckerlose, Starkstrom- und Gasgeräte müssen fachgerecht angeschlossen werden. Anschlussberichte gut aufbewahren. |
| Transportschaden | Verpackung und Ware bei Anlieferung prüfen, Schaden dokumentieren und zeitnah melden. |
| Technischer Defekt | Fehlerbild genau beschreiben, Gerätedaten bereitstellen und Herstellerangaben beachten. |
| Gewährleistung & Garantie | Gewährleistung und Garantie sind unterschiedliche Themen und hängen vom Produkt und Hersteller ab. |
| Falsch bestellt | Bitte schnell melden. Rücknahme oder Umtausch müssen geprüft werden und können Kosten verursachen. |
| Ersatzteile | Ersatzteile werden meist individuell beim Hersteller angefragt; Rückgabe ist häufig nicht möglich. |
Eine Reklamation lässt sich am besten bearbeiten, wenn alle relevanten Informationen von Anfang an vollständig vorliegen. Viele Servicefälle müssen mit Herstellern, Lieferanten oder Servicepartnern abgestimmt werden. Je klarer der Sachverhalt beschrieben ist, desto schneller kann geprüft werden, welche Lösung möglich ist.
Bitte melden Sie eine Reklamation möglichst schriftlich und mit vollständigen Angaben. Wichtig sind Bestellnummer, Artikelbezeichnung, Lieferdatum, Fehlerbeschreibung, Fotos oder Videos und bei technischen Geräten ein Foto vom Typenschild.
Beschreiben Sie bitte möglichst genau, was passiert ist: Tritt der Fehler dauerhaft oder nur gelegentlich auf? Seit wann besteht das Problem? Wurde das Gerät bereits angeschlossen oder genutzt? Gibt es Fehlermeldungen, Geräusche, sichtbare Schäden oder Funktionsausfälle?
Bei Geräten mit Strom-, Gas- oder Wasseranschluss ist außerdem wichtig, ob der Anschluss durch einen geeigneten Fachbetrieb erfolgt ist und ob ein Installations- oder Anschlussbericht vorliegt.
Hilfreich sind die Auftrags- oder Rechnungsnummer, Produktbezeichnung, Fotos vom Gerät, Fotos vom Typenschild, Bilder oder Videos des Fehlers, Lieferdokumente und eine kurze Beschreibung des Einsatzortes.
Bei steckerlosen Geräten, Starkstromgeräten, Gasgeräten, Spülmaschinen, Kombidämpfern oder anderen fest angeschlossenen Geräten können Hersteller zusätzlich einen Anschluss- oder Installationsbericht anfordern. Bewahren Sie diesen Bericht deshalb gut auf.
Bei Transportschäden sind zusätzlich Fotos der Verpackung, Palette, Versandlabel und beschädigten Stellen wichtig.
Fotos und Videos machen den Sachverhalt nachvollziehbar. Ein kurzer Text wie „Gerät funktioniert nicht“ reicht häufig nicht aus, weil Hersteller oder Servicepartner den Fehler zunächst technisch einordnen müssen.
Ein Anschlussbericht zeigt, dass das Gerät fachgerecht installiert oder in Betrieb genommen wurde. Gerade bei Starkstromgeräten, Gasgeräten und gewerblichen Spülmaschinen kann dieser Nachweis entscheidend sein, weil viele Störungen durch falschen Anschluss, falsche Einstellung, ungeeignete Wasserqualität oder falsche Gasart entstehen können.
Eine gute Dokumentation vermeidet Rückfragen und beschleunigt die weitere Bearbeitung.
Ein Transportschaden entsteht während der Lieferung. Besonders bei großen, schweren oder empfindlichen Gastrogeräten kann die Verpackung trotz sorgfältigem Versand beschädigt werden. Wichtig ist, dass sichtbare Schäden möglichst direkt bei der Warenannahme dokumentiert werden.
Ein Transportschaden kann an der Verpackung, Palette oder Ware sichtbar sein. Hinweise sind zum Beispiel eingedrückte Kartons, beschädigte Ecken, gerissene Folie, Feuchtigkeit, gebrochene Paletten, Dellen, Kratzer, verbogene Bauteile oder beschädigte Glasflächen.
Manchmal ist der Schaden zunächst nur an der Verpackung sichtbar. Deshalb sollten Verpackung und Ware möglichst bei Anlieferung sorgfältig geprüft werden.
Dokumentieren Sie den Schaden direkt bei Anlieferung. Fotografieren Sie die Verpackung, Palette, Versandlabel und beschädigte Stellen. Wenn möglich, lassen Sie den Schaden auf den Lieferpapieren vermerken.
Bitte unterschreiben Sie beschädigte Ware nicht einfach „ohne Vorbehalt“, wenn äußerlich Schäden erkennbar sind. Ein Schadenvermerk hilft bei der späteren Prüfung.
Senden Sie die Dokumentation anschließend zeitnah an Gastro-Germany, damit der Fall geprüft und mit Spedition, Hersteller oder Lieferant abgestimmt werden kann.
Das hängt vom Schadensbild ab. Bei kleineren Verpackungsschäden kann eine Annahme mit eindeutigem Schadenvermerk sinnvoll sein. Bei stark beschädigter Verpackung oder offensichtlichem Produktschaden sollte die Situation sorgfältig dokumentiert und das weitere Vorgehen abgestimmt werden.
Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie Gastro-Germany möglichst schnell. Wichtig ist immer, dass sichtbare Schäden nicht undokumentiert bleiben.
Bitte senden Sie uns Bestellnummer, Artikelbezeichnung, Lieferdatum, Beschreibung des Schadens sowie Fotos von Verpackung, Versandlabel und Ware.
Bei technischen Problemen ist es wichtig, den Fehler möglichst genau einzugrenzen. Ein Gastrogerät kann aus verschiedenen Gründen nicht wie erwartet funktionieren: Anschlussbedingungen, Bedienung, Aufstellort, Verschmutzung, Wartungszustand oder ein tatsächlicher technischer Defekt können eine Rolle spielen.
Prüfen Sie zunächst die grundlegenden Punkte: Ist das Gerät korrekt angeschlossen? Liegt Spannung an? Ist die Sicherung aktiv? Ist Wasser oder Gas vorhanden, sofern erforderlich? Sind Bedienhinweise des Herstellers beachtet worden?
Bei steckerlosen Geräten, Starkstromgeräten und Gasgeräten sollte der Anschluss ausschließlich durch einen geeigneten Fachbetrieb erfolgen. Der Anschlussbericht sollte gut aufbewahrt werden, da Hersteller diesen bei Reklamationen anfordern können.
Wenn das Problem weiterhin besteht, melden Sie den Fall mit genauer Fehlerbeschreibung, Fotos oder Videos, Typenschilddaten und vorhandenen Anschluss- oder Installationsnachweisen an Gastro-Germany.
Viele technische Probleme hängen nicht nur vom Gerät selbst ab, sondern auch von den Bedingungen vor Ort. Ein 400-V-Gerät benötigt zum Beispiel einen passenden Starkstromanschluss. Eine Spülmaschine braucht geeigneten Wasserzulauf, Ablauf, passende Wasserhärte und korrekt eingestellte Dosierung. Ein Kühlgerät benötigt ausreichende Belüftung und eine passende Umgebungstemperatur.
Hersteller oder Servicepartner fragen diese Punkte ab, um zu prüfen, ob das Gerät bestimmungsgemäß betrieben wird und welcher Serviceweg sinnvoll ist.
Eigenständige Reparaturen können gefährlich sein und die weitere Prüfung erschweren. Das gilt besonders bei Gasgeräten, 400-V-Geräten, Kühlkreisläufen, sicherheitsrelevanten Bauteilen oder Geräten mit Wasseranschluss.
Reparaturen, Umrüstungen und Prüfungen sollten durch geeignetes Fachpersonal erfolgen. Bei Servicefällen sollte zunächst abgestimmt werden, wie weiter vorzugehen ist.
Nicht jeder Servicefall ist automatisch ein Gerätedefekt. Gerade bei professionellen Gastronomiegeräten hängen Funktion und Leistung stark von Anschluss, Aufstellort, Wasserqualität, Gasart, Einstellung, Reinigung und Bedienung ab. Deshalb prüfen Hersteller im Reklamationsfall häufig auch die örtlichen Bedingungen und die fachgerechte Inbetriebnahme.
Bei gewerblichen Spülmaschinen liegt ein schlechtes Spülergebnis häufig nicht an einem klassischen Gerätedefekt, sondern an Wasserqualität, Wasserhärte, Dosierung, Anschluss, Beladung oder fehlender Einstellung bei der Inbetriebnahme.
Typische Ursachen sind eine nicht korrekt eingestellte Wasserhärte, fehlender oder falsch eingestellter Enthärter, falsche Dosierung von Spülmittel oder Klarspüler, ungeeignete Chemie, verschmutzte Filter, verstopfte Wasch- oder Nachspülarme, falsches Spülprogramm, zu niedrige Temperatur, zu geringer Wasserdruck, ungünstiger Ablauf oder falsche Beladung.
Der Fachbetrieb sollte die Maschine fachgerecht anschließen, auf die örtlichen Gegebenheiten einstellen und den Kunden kurz einweisen. Dazu gehören insbesondere Wasserhärte, Dosierung, Reiniger, Klarspüler, Ablauf, Zulauf, Körbe, Programme und Reinigungsroutine.
Im Reklamationsfall können Hersteller Angaben zur Wasserhärte, verwendeten Chemie, Fotos vom Spülergebnis, Fotos der Beladung, Bilder von Filtern und Wascharmen sowie den Anschluss- oder Inbetriebnahmebericht anfordern.
Steckerlose Elektrogeräte und Geräte mit 400-V-Anschluss müssen durch eine geeignete Elektrofachkraft angeschlossen werden. Dazu zählen je nach Ausführung zum Beispiel Elektroherde, große Fritteusen, Pizzaöfen, Kombidämpfer, Spülmaschinen, Kochkessel, Kippbratpfannen, Grillplatten oder Nudelkocher.
Typische Servicefälle sind: Gerät geht nicht an, Sicherung löst aus, Gerät heizt nicht richtig, nur eine Seite funktioniert, Temperatur wird nicht erreicht oder Fehlermeldungen treten auf. Mögliche Ursachen können falsche Spannung, falsche Phasenbelegung, unzureichende Absicherung, falscher Leitungsquerschnitt, Anschlussfehler oder ungeeignete örtliche Voraussetzungen sein.
Im Reklamationsfall kann der Hersteller einen Anschlussbericht oder Nachweis der fachgerechten Installation verlangen. Bitte bewahren Sie diesen Bericht gut auf.
Gasgeräte müssen zur vorhandenen Gasart passen und durch einen geeigneten Fachbetrieb angeschlossen, geprüft und in Betrieb genommen werden. Häufige Gasarten sind Erdgas und Flüssiggas beziehungsweise Propangas.
Typische Servicefälle sind: Gerät zündet nicht, Flamme ist gelb oder unruhig, Leistung ist zu gering, Brenner gehen aus oder das Gerät wurde für Erdgas bestellt, obwohl Propangas benötigt wird. Ursachen können falsche Gasart, falsche Düsen, falscher Gasdruck, ungeeigneter Druckminderer, Anschlussfehler, fehlende Belüftung oder ungeeigneter Aufstellort sein.
Bei einigen Geräten ist eine Umrüstung mit passendem Umrüstsatz möglich. Dies muss modellabhängig geprüft werden, da Düsen und Umrüstsätze je nach Gerät unterschiedlich sind. Die Umrüstung darf nur fachgerecht erfolgen.
Bei POTIS Gyrosgrills kommt es zum Beispiel vor, dass Kunden ein Gerät für Erdgas bestellen, später aber Flüssiggas/Propangas verwenden möchten oder umgekehrt. In solchen Fällen muss der passende Umrüstsatz für das konkrete Modell geprüft werden.
Bei Kühlgeräten hängt die Leistung stark vom Aufstellort ab. Ein Kühlschrank, Tiefkühlschrank, Kühltisch, Flaschenkühltisch, Pizzakühltisch, Pizzakühlaufsatz oder eine Kühlvitrine muss zur Umgebungstemperatur und Klimaklasse passen.
Typische Ursachen für Kühlprobleme sind: Gerät wurde nach Lieferung nicht ausreichend ruhen gelassen, Umgebungstemperatur zu hoch, Klimaklasse passt nicht, schlechte Belüftung, Lüftungsgitter zugestellt, zu geringer Wandabstand, direkte Sonneneinstrahlung, Aufstellung neben Wärmequellen, häufiges Öffnen der Tür, beschädigte Türdichtung, zu volle Beladung, blockierte Luftzirkulation, Vereisung oder verschmutzter Kondensator.
Im Servicefall sind Fotos vom Aufstellort, Rückseite, Lüftungsbereichen, Typenschild, eingestellter Temperatur, gemessener Innenraumtemperatur und Angaben zur Umgebungstemperatur hilfreich.
Bei Pizzaöfen können Anschluss, Vorheizzeit, Temperaturführung, Schamott, Pizzateig und Nutzung einen großen Einfluss auf das Backergebnis haben. Besonders bei Elektro-Pizzaöfen mit 400 V muss der Anschluss fachgerecht erfolgen.
Typische Servicefälle sind: Ofen erreicht Temperatur nicht, Pizza wird unten zu dunkel, Pizza wird oben nicht fertig, Ofen braucht sehr lange, Backergebnis ist ungleichmäßig oder eine Kammer arbeitet anders als erwartet.
Ursachen können ein Anschlussproblem, zu kurze Vorheizzeit, falsch eingestellte Ober- und Unterhitze, nicht vollständig aufgeheizter Schamott, zu feuchter Teig, häufiges Öffnen der Tür, falsche Einschubposition, zu hohe Auslastung oder bei Durchlauföfen eine ungeeignete Kombination aus Temperatur und Bandgeschwindigkeit sein.
Im Reklamationsfall können Angaben zu Anschluss, Vorheizzeit, Temperatureinstellung, Pizzagröße, Teigart, Auslastung und Fotos oder Videos vom Backergebnis hilfreich sein.
Bei Fritteusen sind Ölstand, Ölqualität, Reinigung, Anschlussleistung und Temperatur entscheidend. Eine Fritteuse kann nur korrekt arbeiten, wenn sie passend angeschlossen, richtig befüllt und regelmäßig gereinigt wird.
Typische Servicefälle sind: Fritteuse heizt nicht richtig, Öl wird nicht heiß genug, eine Seite funktioniert nicht, Sicherheitsabschaltung löst aus oder Frittiergut wird nicht knusprig.
Ursachen können falscher Anschluss, zu schwache Absicherung, niedriger oder zu hoher Ölstand, altes oder ungeeignetes Öl, verschmutzte Kaltzone, falsch eingesetztes Heizelement, ausgelöster Sicherheitsthermostat oder bei Gasfritteusen falsche Gasart beziehungsweise falsche Düsen sein.
Im Servicefall sind Angaben zu Anschluss, Ölstand, Ölqualität, Temperatur, Nutzung, Reinigung und Fotos vom Gerät hilfreich.
Kombidämpfer und viele Heißluftöfen sind abhängig von Stromanschluss, Wasserqualität, Wasseranschluss, Ablauf, Reinigung und Bedienung. Gerade bei Geräten mit Dampffunktion sind Wasserhärte und Entkalkung besonders wichtig.
Typische Servicefälle sind: Gerät gart ungleichmäßig, Dampf funktioniert nicht, Fehlermeldungen erscheinen, Gerät heizt nicht richtig, Garergebnis passt nicht oder Reinigungsprogramm läuft nicht korrekt.
Ursachen können falscher Stromanschluss, ungeeigneter Wasseranschluss, falscher Wasserdruck, Kalk, verschmutzte Sensoren, fehlende Reinigung, falsches Programm, verstopfter Ablauf oder ungeeignete Wasserqualität sein.
Im Reklamationsfall können Anschlussbericht, Wasserhärte, Fotos vom Anschluss, Fehlermeldungen, Typenschild und Angaben zur Reinigung angefordert werden.
Bei Edelstahlmöbeln wie Arbeitstischen, Arbeitsschränken, Spültischen, Wandhängeschränken, Regalen, Aufsatzborden oder Wandhauben sind Transportschäden, Maßprüfung, Montage und Reinigung besonders wichtig.
Typische Servicefälle sind: Artikel passt nicht, es gibt Dellen oder Kratzer, Maße stimmen nicht mit der Planung überein, Oberfläche hat Flecken oder es entsteht Flugrost.
Ursachen können Transportschäden, falsche Maßprüfung vor Bestellung, unsachgemäße Montage, nicht entfernte Schutzfolie, aggressive Reiniger, chlorhaltige Reinigungsmittel, stehende Feuchtigkeit oder metallische Fremdpartikel sein.
Bei sichtbaren Schäden sollten Fotos von Verpackung, Palette, Versandlabel und beschädigten Stellen erstellt werden. Bei Oberflächenproblemen sind Angaben zur Reinigung und zum Einsatzort hilfreich.
Die Begriffe Gewährleistung und Garantie werden häufig verwechselt. Sie sind jedoch nicht dasselbe. Für Kunden ist wichtig zu verstehen, dass Umfang, Ablauf und Ansprechpartner je nach Produkt, Hersteller und Fall unterschiedlich sein können.
Gewährleistung betrifft gesetzliche Rechte im Rahmen der jeweils geltenden Bedingungen. Eine Garantie ist eine zusätzliche Leistung eines Herstellers oder Anbieters, wenn sie ausdrücklich besteht und entsprechend beschrieben ist.
Nicht jedes Produkt hat denselben Garantieumfang. Manche Hersteller bieten umfangreichere Serviceleistungen, andere arbeiten stärker über Ersatzteile, Werkstattprüfung oder individuelle Servicewege. Deshalb muss jeder Fall anhand von Produkt, Hersteller und Fehlerbild geprüft werden.
Wenn eine Garantie besteht, richtet sich ihr Umfang nach den jeweiligen Garantiebedingungen des Herstellers oder Garantiegebers.
Gastro-Germany führt Produkte vieler Hersteller und Lieferanten. Jeder Hersteller hat eigene Serviceprozesse, Prüfanforderungen und Zuständigkeiten. Manche Fälle werden über Ersatzteilversand gelöst, andere über technische Prüfung, Werkstatt, Servicepartner oder Rückholung.
Deshalb benötigen wir zunächst vollständige Informationen, damit wir den richtigen Ablauf mit dem jeweiligen Hersteller oder Servicepartner abstimmen können.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Produkt, Fehlerbild, Hersteller, Zustand des Geräts und den jeweiligen Bedingungen ab. Möglich sind zum Beispiel Ersatzteilversand, technische Prüfung, Reparatur, Austausch, Rücknahmeprüfung oder eine andere Lösung.
Eine abschließende Bewertung ist oft erst möglich, wenn der Hersteller oder Servicepartner den Fall anhand der eingereichten Informationen geprüft hat.
Bei professionellen Gastrogeräten ist eine sorgfältige Prüfung vor der Bestellung besonders wichtig. Maße, Anschlussart, Gasart, Leistung, Temperaturbereich, Türanschlag, Beckenanzahl, GN-Maß oder Zubehör müssen zum Betrieb passen. Wenn dennoch ein falscher Artikel bestellt wurde, prüfen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten bestehen.
Bitte kontaktieren Sie Gastro-Germany möglichst schnell. Je früher der Fall gemeldet wird, desto eher kann geprüft werden, ob eine Änderung, Stornierung, Rücknahme oder ein Umtausch möglich ist.
Da viele Artikel direkt beim Hersteller oder aus unterschiedlichen Lagern versendet werden, ist eine Rücknahme nicht automatisch möglich. Auch der Zustand der Ware, Verpackung, Nutzung, Lieferstatus und Herstellerbedingungen spielen eine Rolle.
Wir prüfen den Fall kundenorientiert, können aber nicht in jedem Fall eine kostenfreie Rücknahme oder einen kostenfreien Umtausch anbieten.
Bei gewerblichen Bestellungen entsteht durch Rücknahmen häufig Aufwand: Rücktransport, Prüfung, Wiedereinlagerung, Herstellerbearbeitung, Verpackung, Wertminderung oder erneuter Versand. Besonders bei großen Geräten per Spedition können die Kosten deutlich höher sein als bei kleinen Paketartikeln.
Wenn ein Hersteller die Ware zurücknimmt, erfolgt dies häufig nur unter bestimmten Bedingungen. Deshalb müssen Kosten und Ablauf immer vorab abgestimmt werden.
Gastro-Germany verkauft ausschließlich an gewerbliche Kunden und vergleichbare Einrichtungen. Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher findet daher keine Anwendung.
Trotzdem prüfen wir im Einzelfall, ob eine Lösung möglich ist. Ob eine Rücknahme angeboten werden kann, hängt unter anderem vom Produkt, Hersteller, Zustand der Ware, Verpackung, Nutzung und Bearbeitungsstatus ab.
Für viele Geräte können Ersatzteile beim Hersteller angefragt werden. Das betrifft zum Beispiel Schalter, Thermostate, Körbe, Dichtungen, Brennerteile, Heizelemente, Düsen, Füße, Griffe, Türdichtungen oder andere gerätespezifische Teile. Wichtig ist, dass das Ersatzteil exakt zum Modell passt.
Grundsätzlich ja. Ersatzteile müssen jedoch häufig individuell beim Hersteller angefragt werden. Dafür benötigen wir genaue Angaben zum Gerät und zum gewünschten Ersatzteil.
Besonders wichtig ist ein Foto vom Typenschild. Zusätzlich helfen Fotos des defekten Bauteils, eine kurze Beschreibung und wenn vorhanden die ursprüngliche Bestellnummer oder Rechnung.
Da viele Ersatzteile modellabhängig sind, sollten sie nicht nur anhand des optischen Eindrucks bestellt werden. Kleine Unterschiede bei Baujahr, Seriennummer oder Geräteversion können entscheidend sein.
Ersatzteile werden häufig individuell beim Hersteller angefragt oder speziell für einen konkreten Gerätefall bestellt. Deshalb ist eine Rückgabe in vielen Fällen nicht möglich.
Aus diesem Grund ist die genaue Identifikation vor Bestellung sehr wichtig. Typenschild, Seriennummer, Fotos und Modellangaben helfen dabei, Fehlbestellungen zu vermeiden.
Bitte senden Sie uns möglichst folgende Angaben: Hersteller oder Marke, Modellbezeichnung, Seriennummer, Foto vom Typenschild, Foto des gesuchten oder defekten Bauteils, Beschreibung des Problems und wenn vorhanden Bestellnummer oder Rechnungsnummer.
Je vollständiger die Angaben sind, desto schneller kann beim Hersteller geprüft werden, welches Ersatzteil benötigt wird.
Das Typenschild ist bei technischen Geräten eine der wichtigsten Informationsquellen. Es enthält Angaben, mit denen Hersteller und Servicepartner ein Gerät eindeutig identifizieren können. Ohne Typenschilddaten ist eine Ersatzteil- oder Serviceprüfung oft deutlich schwieriger.
Auf dem Typenschild stehen je nach Gerät zum Beispiel Hersteller, Modell, Artikelnummer, Seriennummer, Baujahr, Spannung, Anschlusswert, Gasart, Kältemittel, Temperaturbereich oder weitere technische Angaben.
Bei Ersatzteilen, Reklamationen oder technischen Fragen sind besonders Modellbezeichnung und Seriennummer wichtig, weil Hersteller damit die passende Geräteversion prüfen können.
Das Typenschild befindet sich je nach Gerät an unterschiedlichen Stellen: häufig an der Rückseite, im Innenraum, seitlich am Gehäuse, hinter einer Blende, an der Türinnenseite, am Maschinenboden oder in der Nähe des Anschlussbereichs.
Bei Kühlschränken findet man es oft im Innenraum oder an der Rückseite, bei Spülmaschinen im Türbereich oder an der Rückseite, bei Kochgeräten häufig seitlich, hinten oder im Anschlussbereich.
Fotografieren Sie das Typenschild möglichst scharf, gut beleuchtet und vollständig. Alle Zahlen, Seriennummern, Modellangaben und technischen Daten sollten lesbar sein. Wenn das Schild schwer erreichbar ist, machen Sie zusätzlich ein Foto vom gesamten Gerät, damit die Zuordnung leichter fällt.
Bitte senden Sie das Foto nicht zu stark verkleinert oder unscharf, da sonst wichtige Angaben nicht gelesen werden können.
Zurück zur Hauptseite des Gastro-Germany Hilfe- und Wissenszentrums.
Informationen zu Bestellung, Angeboten, Rechnungskauf, Ratenzahlung, Leasing und EU-Kunden.
Informationen zu Spedition, Bordsteinkante, Teillieferungen, Warenannahme und Abholung.
Gastro-Wissen zu GN, Edelstahl, Kühltechnik, Kältemitteln, Gas, Elektro und Pflege.
Kaufberatung zu Pizzaöfen, Spülmaschinen, Kühlgeräten, Fritteusen, Kochserien und mehr.
Dann kontaktieren Sie Gastro-Germany bitte mit möglichst genauen Angaben zu Bestellung, Artikel, Fehlerbild, Fotos oder Videos, Typenschild und vorhandenen Anschluss- oder Installationsnachweisen.